Repetitions-Theodolit Wild T 1

Repetitions-Theodolit Wild T 1

 

Beschreibung
Repetitions-Theodolit WILD NT1 – Herstellungsnummer 34117
Hersteller: Wild-Heerbrugg, Schweiz
Fernrohrvergrößerung: 28-fach
Freier Objektivdurchmesser: 40 mm
Fernrohrlänge: 145 mm
Teilungsintervall beider Kreise: 1 gon
Teilungsintervall der Mikrometertrommel: 1c
Durchmesser des Horizontalkreises: 78 mm
Durchmesser des Vertikalkreises: 70 mm
Empfindlichkeit der Dosenlibelle: 8′ pro 2 mm
Empfindlichkeit der Horizontierlibelle: 30“ pro 2 mm
Empfindlichkeit der Höhenkreislibelle: 30“ pro 2 mm
Kürzeste Zielweite: 1,30 m
Multiplikationskonstante: 100
Additionskonstante: 0
Gewicht des Instrumentes: 4,85 kg
Gewicht des Stahlbehälters: 1,70 kg
Baujahr: ca. 1952

„Für Tachymetrie, Polygonierung, Tunnelbau, Triangulation. Innenfokussierung. Fernrohr beidseitig durchschlagbar. Optisches Lot in Alhidade eingebaut, daher sofort auf Umschlag kontollierbar. Zwei voneinander unabhängige, zylindrische Achsen, zwei Klemmen (Limbusklemme und Alhidadenklemme) mit Feinschrauben zur Repetitionswinkelmessung und zum Einstellen jeder beliebigen Kreisablesung. Das Instrument kann vom Dreifuß gelöst und an seine Stelle kann eine Zielmarke gesetzt werden; diese ist dann automatisch zentriert. Die Kreisablesung ist von verblüffender Einfachheit und erfolgt nur an einer Kreisstelle. Im Mikroskop, direkt neben dem Fernrohrokular, erscheinen die sehr hellen Bilder beider Kreise und der Trommel des optischen Mikrometers. Man liest direkt auf 1′ (1c) ab und schätzt die Zehntel.“
Quelle: Repetitions-Theodolit WILD T1, WILD HEERBRUGG SCHWEIZ, Prospekt Gebr. Wichmann GmbH
Voll funktionsfähiger und gut erhaltener Zustand, jedoch unjustiert.
Mit Gebrauchsanweisung (Th 73 d) und mit Transportbehälter aus Metall.
Intern wurde dieser T1 als „neuer“ T1 mit der Bezeichnung „NT1“ benannt.
An dieses wunderbare Instrument bin ich im Rahmen eines Sammlungsankaufes geraten. Fast hätte ich es weiter verkauft oder zum Tausch angeboten. Nachdem ich es jedoch auf Funktion getestet hatte stand sofort fest, es zu behalten und in mein Virtuelles Museum aufzunehmen. Ich war  unglaublich begeistert und fasziniert von der Qualität, der hochwertigen Verarbeitung und von der einfachen Handhabung. Hinzu kommt, dass Heinrich Wild zwischen 1908 und 1919 erheblichen Anteil an der Entwicklung geodätischer und optischer Instrumente bei Carl Zeiss in Jena hatte. Das ist eine sehr schöne und direkte Verbindung zum Hauptinhalt meines Virtuellen Museums – die Instrumente der Vermessungstechnik aus dem Hause Carl Zeiss Jena weltweit in Erinnerung zu behalten und zu präsentieren.
Sehr dankbar bin ich in diesem Zusammenhang für die Unterstützung durch das Virtuelle Archiv von WILD-HEERBRUGG in der Schweiz. Hier habe ich sehr viele Informationen zum Instrument und zur Firmengeschichte gefunden. Ein Besuch dieses Virtuellen Museums lohnt sich für alle interessierten Sammler und Bewunderer von WILD-Instrumenten.
Wenn Sie mehr dazu wissen möchten, dann können Sie sich hier informieren.

Hersteller, Herstellungsnummer

Höhenkreislibelle (o.l.), Horizontierlibelle (u.l.), Dosenlibelle (r.)

Beleuchtungsspiegel

Fernrohrobjektiv (l.), Knopf für Strichplattenbeleuchtung (o.), Libellenspiegel über Höhenkreislibelle (l.)

Fernrohrokular (l.), Mikroskopokular (r.), Fokussierring (im Fernrohr hinter dem Fernrohrokular)

Libellenfeinschraube (l.), Höhenfeinschraube (m.), Mikrometerknopf (r.), Okular des optischen Lotes (u.)
Mikrometerknopf (o.l.), Alhidadenfeinschraube (u.r.)
Dreifußklemme
Kreisablesung im Mikroskopokular

Ansicht von oben

Ansicht von unten
Theodolit im Transportbehälter mit Deckel und Gebrauchsanweisung
Der geschlossene Metallbehälter