Präzisionsnivellierinstrument Wild N3

Präzisionsnivellierinstrument Wild N3

Beschreibung
Präzisions-Nivellier-Instrument N 3 – Herstellungsnummer 35374Hersteller: Wild-Heerbrugg, Schweiz
Vergrößerung: 42-fach
Sehfelddurchmesser auf 1000 m: 18 m
Bildlage: umgekehrt
Genauigkeit auf 1 km Doppelnivellement mit Planplattenmikrometer in mm: +/-0,2
Freier Objektivdurchmesser: 50 mm
Kürzeste Zielweite: 2,15 m
Größte Zielweite für cm-Ablesung: 450 m
Größte Zielweite für mm-Schätzung: 200 m
Einspielgenauigkeit: +/- 0,25 “
Multiplikationskonstante: 100
Additionskonstante in cm: -20
Fernrohrlänge: 295 mm
Gewicht des Instrumentes: 3,5kg
Baujahr: ca. 1950

Quelle: Prospekt „Vermessungsinstrumente hoher Präzision“, Daten für das N 3, Druckschrift G1 904 d – VII.70 aus dem Jahr 1970
Bezug: Virtual Archive of Wild Heerbrugg

Beschreibung des Instrumentes:

Präzisionsnivellierinstrument mit Feinkippschraube, Koinzidenzlibelle und eingebautem optischem Mikrometer, ohne Horizontalkreis.
Instrument für höchste Ansprüche. Geeignet für Landesnivellements höchster Genauigkeit, Deformationsmessungen an Staumauern, Brücken, Gebäuden aller Art, Montage großer Maschinen.
Genauigkeit auf 1 km Nivellierstrecke +/- 0,25 mm (mit Präzisions-Invar-Nivellierlatte WILD).

Quelle: Prospekt „Nivellier-Instrumente“, Daten für das N 3, Druckschrift G10 d – I.64 aus dem Jahr 1964

Das Instrument ist technisch voll funktionsfähig. An Zubehör ist leider nichts mehr vorhanden. Das passende Stativ Va habe ich glücklicherweise in meinem Museum.

Ich bin immer wieder aufs Neue unglaublich begeistert und fasziniert von der Qualität, der hochwertigen Verarbeitung und von der einfachen Handhabung. Hinzu kommt, dass Heinrich Wild zwischen 1908 und 1919 erheblichen Anteil an der Entwicklung geodätischer und optischer Instrumente bei Carl Zeiss in Jena hatte. Das ist eine sehr schöne und direkte Verbindung zum Hauptinhalt meines Virtuellen Museums – die Instrumente der Vermessungstechnik aus dem Hause Carl Zeiss Jena weltweit in Erinnerung zu behalten und zu präsentieren. 

Sehr dankbar bin ich in diesem Zusammenhang für die Unterstützung durch das Virtuelle Archiv von WILD-HEERBRUGG in der Schweiz. Hier habe ich sehr viele Informationen zum Instrument und zur Firmengeschichte gefunden. Ein Besuch dieses Virtuellen Museums lohnt sich für alle interessierten Sammler und Bewunderer von WILD-Instrumenten.

Wenn Sie mehr dazu wissen möchten, dann können Sie sich hier informieren.

 

 


Hersteller, Herstellungsland und die Herstellungsnummer

Fernrohrobjektiv mit Planplatte

Okular für Koinzidenzlibelle (oben links), Fernrohrokular (mittig rechts), Okular für Feinablesung (unten links), Drehknopf für den Beleuchtungsspiegel der Libelle (ganz unten links) und die Kippschraube (ganz unten rechts)

Beleuchtungsspiegel – Spiegelseite – oben und die matte Seite – unten

Dosenlibelle

 

Kippschraube

Horizontalfeinschraube (links), Azimutklemme (rechts)


Draufsicht

Ansicht von unten auf den Dreifuß

Fernrohrbild – kopfstehend

einspielende Koinzedenzlibelle

Mikrometerablesung