Kleines Nivellierinstrument Wild N 10

Kleines Nivellierinstrument Wild N 10

 

Beschreibung
Kleines Nivellierinstrument N 10 – Herstellungsnummer 104428
Hersteller: Wild-Heerbrugg, Schweiz
Vergrößerung: 20-fach
Objektivdurchmesser: 32 mm
Fernrohrlänge: 155 mm
Genauigkeit auf 1 km Nivellierstrecke: +/- 5 mm
Einstellung der Röhrenlibelle auf: 1″
Kürzeste Zielweite: 1,00 m
Größte Zielweite für cm-Ablesung: 250 m
Größte Zielweite für mm-Schätzung: 110 m
Gesichtsfeld-Durchmesser auf 1000 m: 38 m
Multiplikationskonstante: 100
Additionskonstante: 0
Gewicht des Instrumentes: 1,5 kg
Baujahr: ca. 1961

„WILD N10 Kleines Nivellierinstrument mit Kippschraube und Koinzidenzlibelle, ohne Horizontalkreis. Bevorzugtes Instrument für den Bauplatz und allgemeine technische Arbeiten. Klein, handlich und robust gebaut. Eine Weiterentwicklung des bewähretn Bau-Nivelliers Wild N 1. Fernrohr mit vergüteter Optik und Innenfokussierung. Libellenkasten und Fernrohr aus einem Metallstück, somit praktisch unveränderlich. Keine Klemmschraube; das Fernrohr wird in der eingestellten Richtung durch Reibung festgehalten. Genaues Einstellen mit Azimutfeinschraube. Vor Sonnenstrahlung geschützte Röhrenlibelle, mit Kippschraube rasch einstellbar. Beobachtung der Koinzidenzeinstellung der Blasenenden mit Prismensystem WILD durch eine eingebaute, ausziehbare Lupe. Dosenlibelle zur Grobhorizontierung. Staubgeschützte Gewinde der Fußschrauben. Gang regulierbar.“
Quelle: WILD Nivellier-Instrumente, WILD HEERBRUGG, Druckschrift G10d-X.55, Seite 10 und 11
Bezug: Virtual Archive of Wild Heerbrugg
Voll funktionsfähiger und gut erhaltener Zustand, jedoch unjustiert.
Ohne Zubehör und ohne Transportbehälter.
An dieses wunderbare Instrument bin ich im Rahmen eines Sammlungsankaufes geraten. Fast hätte ich es weiter verkauft oder zum Tausch angeboten. Nachdem ich es jedoch auf Funktion getestet hatte stand sofort fest, es zu behalten und in mein Virtuelles Museum aufzunehmen. Ich war  unglaublich begeistert und fasziniert von der Qualität, der hochwertigen Verarbeitung und von der einfachen Handhabung. Hinzu kommt, dass Heinrich Wild zwischen 1908 und 1919 erheblichen Anteil an der Entwicklung geodätischer und optischer Instrumente bei Carl Zeiss in Jena hatte. Das ist eine sehr schöne und direkte Verbindung zum Hauptinhalt meines Virtuellen Museums – die Instrumente der Vermessungstechnik aus dem Hause Carl Zeiss Jena weltweit in Erinnerung zu behalten und zu präsentieren.
Sehr dankbar bin ich in diesem Zusammenhang für die Unterstützung durch das Virtuelle Archiv von WILD-HEERBRUGG in der Schweiz. Hier habe ich sehr viele Informationen zum Instrument und zur Firmengeschichte gefunden. Ein Besuch dieses Virtuellen Museums lohnt sich für alle interessierten Sammler und Bewunderer von WILD-Instrumenten.
Wenn Sie mehr dazu wissen möchten, dann können Sie sich hier informieren.

Hersteller, Modellbezeichnung – Herstellungsnummer

Objektiv mit fester Sonnenblende (l.), Justierschrauben für die Koinzidenzlibelle (r.)

Libellenlupe, ausziehbar (l.), Fernrohrokular (r.), Kippschraube (u.)

Trieb für Scharfeinstellung (o.), Azimutfeinschraube (u.r.), Kippschraube (u.l.)

Dosenlibelle, einspielend

Koinzidenzlibelle, einspielend (l.), Strichkreuz im Fernrohr (r.))

Ansicht von oben

Ansicht von unten