Ingenieur-Nivellierinstrument Wild N 2

Ingenieur-Nivellierinstrument Wild N 2

 

Beschreibung
Ingenieur-Nivellierinstrument N 2 – Herstellungsnummer 155513
Hersteller: Wild-Heerbrugg, Schweiz
Vergrößerung: 24 oder 28-fach
Objektivdurchmesser: 40 mm
Fernrohrlänge: 200 mm
Genauigkeit auf 1 km Nivellierstrecke: +/- 2,5 mm
Empfindlichkeit der Reversionslibelle: 30 Sekunden pro 2 mm
Kürzeste Zielweite: 1,80 m
Größte Zielweite für cm-Ablesung: 300 m
Größte Zielweite für mm-Schätzung: 140 m
Gesichtsfeld-Durchmesser auf 1000 m: 33 m
Multiplikationskonstante: 100
Additionskonstante: 0
Gewicht des Instrumentes: 2,6 kg
Baujahr: ca. 1967

„WILD N2 Ingenieur-Nivellierinstrument mit Feinkippschraube und Wendelibelle, ohne Horizontalkreis. Leistungsfähiges, präzises Instrument, geeignet für genaue technische Nivellements beim Bau von Straßen, Eisenbahnen, Brücken, Tunnels usw. Handlich und robust gebaut. Fernrohr mit vergüteter Optik und Innenfokussierung. Einstellen in seitlicher Richtung mit Azimutklemme und Azimutfeinschraube, genaue Höheneinstellung durch Feinkippschraube (mit Hebelübersetzung).
Das Fernrohr ist sorgfältig gelagert und zusammen mit der Röhrenlibelle um seine Längsachse drehbar. Die Röhrenlibelle ist als Wendelibelle eingerichtet … und gestattet die sofortige Prüfung des Instrumentes von einem Standpunkt aus mit nur zwei Lattenablesungen. Beobachtung der Koinzidenzeinstellung der Blasenenden mit Prismensystem WILD durch eine eingebaute Lupe. Dosenlibelle zur allgemeinen Horizontierung, Fußschrauben mit Schutzkappe, Gang regulierbar.“
Quelle: WILD Nivellier-Instrumente, WILD HEERBRUGG, Druckschrift G10d-X.55, Seite 14 und 15
Bezug: Virtual Archive of Wild Heerbrugg
Voll funktionsfähiger und fast neuwertiger Zustand, jedoch unjustiert.
Ohne Zubehör und ohne Transportbehälter.
An dieses wunderbare Instrument bin ich im Rahmen eines Sammlungsankaufes geraten. Fast hätte ich es weiter verkauft oder zum Tausch angeboten. Nachdem ich es jedoch auf Funktion getestet hatte stand sofort fest, es zu behalten und in mein Virtuelles Museum aufzunehmen. Ich war  unglaublich begeistert und fasziniert von der Qualität, der hochwertigen Verarbeitung und von der einfachen Handhabung. Hinzu kommt, dass Heinrich Wild zwischen 1908 und 1919 erheblichen Anteil an der Entwicklung geodätischer und optischer Instrumente bei Carl Zeiss in Jena hatte. Das ist eine sehr schöne und direkte Verbindung zum Hauptinhalt meines Virtuellen Museums – die Instrumente der Vermessungstechnik aus dem Hause Carl Zeiss Jena weltweit in Erinnerung zu behalten und zu präsentieren.
Sehr dankbar bin ich in diesem Zusammenhang für die Unterstützung durch das Virtuelle Archiv von WILD-HEERBRUGG in der Schweiz. Hier habe ich sehr viele Informationen zum Instrument und zur Firmengeschichte gefunden. Ein Besuch dieses Virtuellen Museums lohnt sich für alle interessierten Sammler und Bewunderer von WILD-Instrumenten.
Wenn Sie mehr dazu wissen möchten, dann können Sie sich hier informieren.

Hersteller, Modellbezeichnung – Herstellungsnummer

Objektiv mit fester Sonnenblende (l.), Justierschrauben für die Koinzidenzlibelle (r.)

Lochvisier (o.), Okular für die Libelle (l.), Fernrohrokular (r.)

Fokussierknopf (r.), Kippschraube (u.)

Arretierknopf für das Fernrohr (o.m.), Einstellknopf für den Reflektor (m.l.), Kippschraube (u.)

Seitentrieb (l.), Seitenklemme (r.)

Dosenlibelle, einspielend

Reflektor für die Röhrenlibelle (o.), Dosenlibelle (u.)

Koinzidenzlibelle, einspielend (l.), Strichkreuz im Fernrohr (r.)

Ansicht von oben

Ansicht von unten