RTh II mit Basismessschraube – 22900

RTh II mit Basismessschraube – 22900

 

Beschreibung
Repetitions-Theodolit RTh II mit Basismessschraube – Herstellungsnummer 22900

Hersteller: Carl Zeiss Jena
Vergrößerung: 30-fach
Objektivdurchmesser: 35 mm
Fernrohrlänge: 230 mm
Empfindlichkeit der Alhidadenlibelle: 30 Sekunden pro 2 mm
Empfindlichkeit der Alhidadenquerlibelle: 30 Sekunden pro 2 mm
Vergrößerung der Ablesemikroskope: 36-fach
Durchmesser des Horizontalkreises: 12 cm
Teilung: 400 gon
Gewicht des Instrumentes: 6 kg
Gewicht des Behälters: 6 kg
Maße des Behälters: 35 x 20 x 20 cm

Baujahr: ca. 1932

Quelle: ZEISS Geodätische Instrumente, Carl Zeiss Jena, Druckschrift Geo 37, Seite 32

!!! Hier handelt es sich um eine absolute Rarität. Von diesem Modell mit Basismessschraube wurden insgesamt nur 40 Stück hergestellt mit folgenden Herstellungsnummern:
– 19315 bis 19334, Herstellungsjahr ca. 1930
– 22894 bis 22903, Herstellungsjahr ca. 1932
Dieses hier vorgestellte Exemplar ist somit das 37. Instrument von insgesamt 40. Niemend kann sagen, wieviele Instrumnete aus dieser Serie weltweit noch existieren. Da wahrscheinlich viele Exemplare durch den 2. Weltkrieg und danach verloren oder kaputt gegangen sind, dürfte es sich um eine echte Rarität handeln.

Um das Prinzip der Messschraube zu erläutern, habe ich eine Beschreibung aus dem Jahr 1942 als Bild unten eingefügt. Die Quelle ist Folgende:
Vermessungskunde III von Dr.-Ing. P. Werkmeister, Vierte Auflage, Seite 77 bis 89

Voll funktionsfähiger Zustand, jedoch unjustiert.
Ohne jegliches Zubehör, lediglich die Grundplatte ist vorhanden, auf der der Theodolit in der Transportkiste befestigt war.

Auf Grund der extremen Seltenheit möchte ich Ihnen möglichst viele Bilder präsentieren.
Wenn Sie mehr über diesen Theodoliten-Typ wissen möchten, dann können Sie sich hier dieses alte Prospekt von 1922 ansehen.

Oben: Deutsches Reichs Patent, Hersteller Logo, Deutsches Reichs Gebrauchs Muster
Unten: Herstellungsnummer, Ablesetrommel der Basismessschraube

Die Basismessschraube mit herunter geklappter Ableselupe

Blick durch die Ableselupe

Hier in diesem Abschnitt wird die Funktionsweise der Basismessschraube beschrieben.

Ganz links die Ableselupe für den Horizontalkreis, dann die Klemmschraube für die Fernrohrkippung und rechts das Objektiv

Ganz links das Ablesemikroskop für den Horizontalkreis, daneben eines der beiden Ablesemikroskope für den Vertikalkreis, darüber die Indexlibelle, rechts oben das Okolar und darunter die Kippschraube für die Fernrohrkippung.

Mittig auf dem Fernrohr Kimme und Korn für die Anzielung des Messpunktes, daneben die Klemmschraube für die Fernrohrkippung und rechts eine der beiden Ableselupen für den Horizontalkreis.

Oben mittig das Prisma für Ablesung der Blasenenden der Indexlibelle, darunter die Indexlibelle mit Beleuchtungsspiegel, links und rechts unten die beiden Ablesemikroskope für den Vertikalkreis sowie mittig eines der beiden Ablesemikroskope für den Horizontalkreis

Links die weiße Aussparung dient der Belichtung des Horizontalkreises genau wie genau gegenüber die Aussparung

Links oben die Stellschraube für die Indexlibelle, rechts die Stellschraube für die Fernrohrkippung

Die Dosenlibelle, eine Querlibelle besitzt dieser Theodolit nicht

Blick durch das Fernrohr auf ein Poster vom Sekundentheodolit Theo 010

Die Draufsicht auf den RTh II

Links oben und unten rechts die Klemmschrauben für die Seitenbewegung und in der Mitte die Feinstellschraube für die Seitenbewegung